Warum deine Firma durch schlechte Kommunikation auf lange Sicht verlieren wird.

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Ich habe diesen Artikel für dich aufgenommen, sodass du diesen auch beim Kochen, beim Autofahren oder sonst wo hören kannst.

Was erwartet dich in diesem Artikel?

- Warum ist Kommunikation in einer Firma so wichtig?
- 7 Tipps um die Kommunikation in deiner Firma zu verbessern.
- Zusammenfassung

Warum ist Kommunikation in einer Firma so wichtig?

Ich möchte mit einem ganz einfachen Beispiel anfangen.

Stell dir einmal vor, du hast ein Projekt an dem fünf Personen arbeiten.

Du sprichst mit einer Person, nennen wir sie Max und sagst „Max, pass auf. Das Projekt muss bis Ende diesen Monat fertig werden. Gib das bitte auch an die Anderen weiter.“

Max antwortet „Okay, Chef. Wird gemacht.“

Jetzt wird Max auf dem Weg zu den anderen vier aber aufgehalten, erledigt kurz etwas anderes und vergisst im Endeffekt was er den anderen sagen wollte.

Kurz vor Ende des Monats ruft der Chef alle fünf zusammen und fragt, ob das Projekt fertig sei. 

Max antwortet, dass er mit seinem Teil fertig ist und die anderen vier gucken doof, weil sie nicht wussten, dass sie fertig sein sollten.

Nun müssen Überstunden geschoben werden, damit das Projekt doch noch rechtzeitig fertig wird und alle sind unzufrieden.

Das ist ein gutes Beispiel für schlechte Kommunikation in einem Unternehmen.

Wer jetzt die alleinige oder eine Teilschuld hat ist egal, aber die Kommunikation ist nicht optimal gewesen.

Ich hoffe dadurch wurde klar, warum die richtige Kommunikation in jedem Unternehmen einer der wichtigsten Punkte sein sollte.

7 Tipps um die Kommunikation in deiner Firma zu verbessern.

1. Analyse der momentanen Situation.

Um überhaupt erst einmal herauszufinden wie gut oder schlecht die Kommunikation in deiner Firma ist, musst du die momentane Situation analysieren. Das ist aber gar nicht mal so einfach, weil man Kommunikation nicht messen kann wie z. B. Umsatzzahlen. 

Um trotzdem ein Bild davon zu bekommen, wie es momentan aussieht werden unter anderem aufwendige Mitarbeiterbefragungen durchgeführt.

Wenn du jetzt nur 5-10 Mitarbeiter hast, geht das noch ganz gut, bei mehr bist du dann aber an dem Befragen und auch an der Auswertung eine Weile beschäftigt. In diesem Fall solltest du eventuell überlegen jemand anderen mit dieser Aufgabe zu beschäftigen und dann selbst nur die Ergebnisse anschauen und dementsprechend handeln.

2. Klare Zuständigkeiten innerhalb der Firma schaffen

Weiß bei dir in der Firma jeder wo er sich bei Problemen melden kann und kommen die Informationen dann auch rechtzeitig und zuverlässig bei dir an?

Nach außen ist es meistens gut geregelt, wer die Kommunikation übernimmt, für das innere der Firma gilt das aber meistens nicht.

Es ist jedoch genauso wichtig innerhalb der Firma klar zu wissen an wen man sich bei welchem Problem wenden kann und dann die verschiedenen Wege so einfach wie möglich hält, Stichwort: flache Firmenhierarchie.

Wenn ein Mitarbeiter erst zu einem Vorgesetzten gehen muss und dieser wieder zu seinem Vorgesetzten und so weiter, damit die Nachricht irgendwann dann bei dir selbst ankommt, kann dies schnell zu Problemen führen. 

Außerdem ist es am besten, wenn es eine zentrale Stelle gibt, an der alle Informationen zusammenlaufen und von dort aus an die richtigen Personen weitergeleitet werden. Diese zentrale Informationsstelle kann man z. B. beim Menschen mit dem Gehirn vergleichen.

3. Zielgerichtet Kommunizieren

Es ist wichtig, regelmäßig generelle Informationen, die alle Mitarbeiter betreffen, zu kommunizieren. Allerdings solltest du darauf achten, dass Informationen, die nur eine gewisse Abteilung oder nur einen gewissen Mitarbeiter betrifft, auch wirklich nur dort ankommen und nicht an alle gerichtet werden.

Wenn dies nicht der Fall ist, kann es schnell dazu kommen, dass wichtige Informationen unter den Tisch fallen, weil manche Mitarbeiter denken „Die letzten fünf E-Mails waren für mich nicht wichtig, dann wird es diese bestimmt auch nicht sein.“

4. Interner vor externer Kommunikation

Stell dir vor du hörst von einem Freund, dass die Firma, in der du arbeitest, Mitarbeiter entlassen muss und du selbst hast noch nichts davon gehört. 

Wie fühlst du dich dann?

Vielleicht etwas betrogen, weil du davon betroffen bist, es aber als letzter erfährst?

Deshalb ist es wichtig die Kommunikation innerhalb deiner Firma immer der Kommunikation nach außen vorzuziehen.

Das ist vor allem bei Themen wie Stellenabbau, Werksschließungen und Unfällen wichtig. 

Durch eine Fehlkommunikation kann hier schnell das Vertrauen und die Verbundenheit zum Unternehmen verloren gehen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass informierte Mitarbeiter besser auf Nachfragen von außen vorbereitet sind.

5. Offen & ehrlich Kommunizieren

Man kann ein Unternehmen in diesem Fall mit jeder privaten Beziehung vergleichen. 

Vertrauen ist einer der wichtigsten Punkte. 

Deshalb sollten alle wichtigen Informationen auch mit allen Mitarbeitern geteilt werden. 

Wenn die Firma gerade, z. B. durch eine Krise, in Schwierigkeiten ist, sollte das auch mit allen Mitarbeitern offen kommuniziert werden. Man sollte auch keine Informationen künstlich schönen, weil man denkt, dass die Mitarbeiter dadurch nicht so beunruhigt sind. 

Wenn diese Beschönigung auffällt, ist das Vertrauen gebrochen und deine Mitarbeiter sind noch unsicherer als sie es eigentlich gewesen wären.

6. Persönliche Gespräche führen

Wenn deine Firma nicht gerade mehrere hundert Mitarbeiter hat, ist es eine sehr gute Idee regelmäßig mit jedem Mitarbeiter ein persönliches Gespräch zu führen. 

Du könntest dich mit ihm in ein Café oder Restaurant setzen oder einfach bei euch im Büro miteinander sprechen. Frage wie es ihm geht, was er sich in der Zukunft von der Firma wünscht, ob er irgendwelche Probleme hat und versuch einfach ein familiäres Verhältnis aufzubauen.

Auf diesem Weg werden deine Mitarbeiter glücklicher sein, sich verbundener zur Firma fühlen und mehr Vertrauen haben.

Hin und wieder kannst du auch ein Treffen mit allen Mitarbeitern oder bei großen Firmen mit allen Mitarbeitern aus einer Abteilung vereinbaren und z. B. zusammen Grillen um ein familiäres Verhältnis aufzubauen.

7. Konstruktives Feedback geben

Wenn ich nicht weiß, was ich falsch oder richtig mache kann ich mich auch nicht verbessern.

Du musst deinen Mitarbeitern genug konstruktives Feedback geben, damit sie wissen was genau sie falsch gemacht haben und direkt auch Lösungen liefen wie sie es besser machen könnten. Das solltest du aber in einem freundlichen Gespräch machen, weil jeder macht mal Fehler. 

Aber nicht nur über Probleme und Fehler solltest du mit deinen Mitarbeitern sprechen, sondern auch über Dinge, die sie gut gemacht haben. Lob vom Chef kann eine große Motivation sein. Außerdem macht das Arbeiten gleich mehr Spaß, wenn man hin und wieder dafür gelobt wird.

Zusammenfassung.

Abschließend kann man sagen, dass die richtige Kommunikation in einem Unternehmen das A und O sein muss, damit dieses reibungslos funktioniert. 

Wie der menschliche Körper auch, wenn die Kommunikation zwischen dem Gehirn und dem linken Arm nicht funktioniert, können wir diesen nicht mehr benutzen oder er macht plötzlich was er will.

Genauso wird deine Firma nicht mehr funktioniert, wenn die Kommunikation nicht funktioniert. Dafür zu sorgen, dass es die richtigen Kommunikationskanäle gibt und das sich jeder Mitarbeiter so sicher fühlt, dass er auch alle Bedenken und Sorgen ausspricht, ist Chefsache.

Wenn also etwas nicht funktioniert schau zuerst bei dir, ob du irgendetwas verbessern könntest und mach nicht deine Mitarbeiter dafür verantwortlich.

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Leon Merten
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